 Das Erklären von Buchstaben war in verschiedenen Varianten immer wieder Teil der Sesamstraße. Die wohl kreativste Form dessen waren die Buchstaben-Detektive Humphrey Gocart jnr. und sein Assistent Ludwig Lupe, dargestellt von Horst Pinnow und Tobias Meister.
Am Anfang jeder Episode erhielten sie den Auftrag einen entlaufenen Buchstaben einzufangen. Dieser wurde mittels Zeichentrick ins reale Bild eingefügt und konnte sogar sprechen. Auf chaotische Weise versuchten sie, den jeweiligen Buchstaben dingfest zu machen. Wenn sie schließlich kurz vor der Festnahme standen und Lupe den Auftrag erhielt, den Buchstaben zu verhaften, stand er als Running-Gag inmitten von vielen weiteren Figuren vom gesuchten Buchstaben. Gocart war entsprechend niedergeschlagen über seinen Misserfolg. Zur Aufmunterung erinnerte Lupe seinen Chef an ihren Leitspruch: "Was macht den Detektiv bekannt? Immer die Nasen im Wind und die Ohren im Sand."
Gedreht wurden die Geschichten um 1980/1981 an verschiedenen Schauplätzen in Berlin. Es wurden nur 12 Buchstaben verfilmt. Die Idee zur Reihe hatte Winfried Debertin. Christoph Busse schrieb die Bücher und führte Regie. |